50 Jahre Rotes Kreuz Frielingen

Bereits von 1955 bis 1966 waren Frielinger Einwohner im Deutschen Roten Kreuz (DRK) organisiert bzw. tätig, und zwar im Osterwalder Ortsverein; 5 von ihnen als aktive und 30 als passive Mitglieder. Während dieser Zeit betreute Anneliese Pelka die Frielinger Mitglieder, kassierte die Beiträge und führte den Schriftverkehr. 1958 fand der erste Blutspendetermin des DRK in Frielingen statt, mitorganisiert von Frielinger DRK-Angehörigen.

Am 20. Mai 1966 fand in Frielingen die Gründungsversammlung des DRK-Ortsvereins statt, an der auch der DRK-Kreisgeschäftsführer von Winkler und der Kreisverbandsarzt Dr. Kappes teilnahmen. Der Osterwalder Arzt hatte zurecht die Ausgliederung angeraten: 28 Frauen und 3 Männer gründeten den neuen Ortsverein. Sie wählten Ria Krajewski als 1. Vorsitzende, Edith Tietermann als 2. Vorsitzende und Anneliese Pelka als Schatzmeisterin, die diese Funktion bis 1999 ausübte. Die heute 95jährige Tietermann kümmerte sich auch um die Blutspendeaktionen, erstmals 1958 wurde in Frielingen Blut gespendet.

Nach 18-jähriger Tätigkeit als 1. Vorsitzende legte Ria Krajewski 1984 ihr Amt nieder; als ihre Nachfolgerin wurde Gisela Bohn gewählt. Seit 1988 ist Inge Wieneke 1. Vorsitzende des 110 Mitglieder starken Vereins.

Im Jahre 1991 konnte der Ortsverein das 25-jährige Bestehen mit einer Festveranstaltung begehen. 17 Gründer wurden hierbei geehrt.

Zu den Aufgaben des DRK Ortsvereins Frielingen gehören Krankenbesuche zwar nicht mehr, aber Altenbetreuung, Blutspendetermine – meistens zweimal jährlich –, Durchführung von Lehrgängen in Erster Hilfe und Häuslicher Krankenpflege sowie Einsätze in Katastrophenfällen. Außerdem veranstaltet der Ortsverein für seine Mitglieder regelmäßig Kaffeenachmittage, Tagesfahrten und Radtouren, Geburtstagsbesuche und ein Boßelturnier.

Dies alles mit guter Resonanz. Bloß an junge Leuten und Nachwuchs für Ämter und Aufgaben mangelt es auch dem DRK Frielingen.

Bild: Inge Wienecke (2. v.li.) und ihre Vorstandskollginnen Irmgard Neumann, Ingrid Kölling und Angelika Hanebuth

[1] Quelle: mündliche Informationen vom DRK. Leine-Zeitung vom 12.4.2016. Hallo Wochenende vom 16.4.2016